Auch am Dienstag versorgen wir euch wieder mit den nötigen Informationen. Was sich geändert hat und wo noch Hilfe benötigt wird, erfahrt ihr hier.

Zweite Annahmestelle für Spenden

Wir freuen uns, dass die Spendenbereitschaft der Rostocker auch weiterhin sehr groß ist. Tatsächlich war das Lager im JAZ teilweise überfüllt sodass es momentan eine zweite Annahmestelle für Spenden in der Parkstraße 6 eingerichtet wurde. Ihr findet diese im Keller, Parkmöglichkeiten finden sich auf der Rückseite des Gebäudes. Besonders benötigt werden warme Kleidung und Medikamente.

Situation in der Hansemesse

Die Hansemesse in Schmarl wurde von der Stadt Rostock in eine Notunterkunft umfunktioniert. Die Halle soll vor allem der Beherberung von Geflüchteten dienen, die auf dem Weg nach Skandinavien sind. Die Halle bietet Platz für ca.600 Menschen, mit der Leitung wurde das DRK betraut. Die Abstimmung mit den dortigen Ehrenamtlern erfolgte leider kaum und führte daher zu großem Frust, auch unter den ehrenamtlichen Dolmetschern. Das DRK schien anfänglich mit der Betreuung überfordert zu sein.
Vor dem Messegelände befindet sich eine erste Station, die das Zählen der Menschen, die Verteilung von Tickets und erste medizinische Versorgung gewährleisten.
Laut Ostseezeitung soll die Messehalle aber keine dauerhafte Lösung bleiben, daher werden die Turnhallen in der Kopenhagener Straße als Unterkünfte hergerichtet.  Die Übernachtungsmöglichkeiten in Turnhallen entsprechen allerdings nicht unserem Verständnis von Willkommenskultur, wir hoffen daher, dass sich bald eine andere Lösung finden lässt.

Onlineschichtpläne ab heute abend verfügbar
Die Betreuung von Geflüchteten an den Fährterminals läuft weiterhin gut, die Essenversorgung durch das JAZ und der Empfang am Hauptbahnhof haben sich ebenfalls gefestigt. Falls ihr helfen wollt, tragt euch online in die Schichtpläne ein, die ab heute abend online verfügbar sein werden. Falls ihr arabisch oder persich sprechen solltet, wäre uns das eine große Hilfe!

Weiterhin erreichte uns die Nachricht, dass zusätzlich von Hamburg auch aus Potsdam und dem Süden Deutschlands Geflüchtete auf dem Weg nach Rostock sind,